Die Schlüssel für dein Kino...

 

 

                                                                                                                     

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Premiere-News

Der Bezahlfernsehsender Premiere will sein Verschlüsselungssystem ab dem zweiten Quartal 2008 durch eine neue Version ersetzen. Damit will der Sender Schwarzseher aussperren, die das Abo-Fernsehen derzeit mit manipulierten Digitalempfängern illegal kostenlos empfangen können. Wer Premiere per Satellit empfängt, soll lediglich die alte gegen eine neue Smartcard austauschen müssen, die er rechtzeitig von Premiere erhält. Die erforderliche Software-Aktualisierung für die Empfangsgeräte soll automatisch per Satellit erfolgen. Solche Aktualisierungen werden Premiere zufolge für die allermeisten digitalen Satellitenreceiver bereitgestellt. Inwieweit die Aktualisierung auch Kabelkunden betrifft, hängt vom jeweiligen Kabelnetzbetreiber ab. So hatte zum Beispiel der größte Netzbetreiber, Kabel Deutschland, bislang dasselbe Verschlüsselungssystem wie Premiere benutzt. Ob und wann er auch die geplante Aktualisierung mitmacht, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

Pay-Tv-News

Britischer Pay-TV-Riese BSkyB rechnet bis zum Jahr 2010 mit 10 Millionen Abos

Der britische Pay-TV-Riese BSkyB hat sich am Montag (Ortszeit) auf einer Analystenkonferenz in New York optimistisch im Hinblick auf die weitere Unternehmensentwicklung gezeigt.

Bis zum Jahr 2010 rechnet die vom US-Konzern NewsCorp. kontrollierte Sendergruppe mit über zehn Millionen Abonnenten, geht aus einer am Abend vorab veröffentlichte Einschätzung hervor. Hoffnungen macht sich BSykB auch für seine Triple-Play-Angebote: Derzeit nutzt nur einer von zehn neuen Kunden Telefnie, Bezahlfernsehen und Breitbandangebot im Paket. Das lasse erhebliches Wachstumspotential erkennen, hieß es. Bis Juni werde jeder zweite Kunde (47 Prozent) mindestens ein Zusatzprodukt neben dem Fernsehen abonnieren.

Auch die Bereitschaft der britischen Konsumenten, fürs Fernsehen tiefer in die Tasche zu greifen, soll weiter für Profitabilität sorgen: Im zweiten Quartal dieses Jahres rechnet der Bezahlsender damit, dass jeder Abonnent rund 421 Britische Pfund jährlich (552 Euro) für Spielfilme, Serien, Video-on-Demand und anderes überweist. Die Anzahl der "Sky+"-Haushalte mit Festplatten-Receivern soll dann auf 35 Prozent ansteigen. Im vergangenen Jahr wurden 23 Prozent erreicht. Gleichzeitig rechnet SBkyB mr sinkenden Kündigungsquote und stärkerer Kundenzufriedenheit.

Premiere-News

Premiere an neuer "Lost"-Staffel interessiert

Unterföhring - Der Pay-TV-Sender Premiere möchte in Zukunft offenbar auch die vierte Staffel der US-Mystery-Serie "Lost" ausstrahlen. Derzeit laufen die Verhandlungen.

Wie "Quotenmeter" auf seiner Internetseite berichtet, verhandle Premiere derzeit um die Austrahlungsrechte an der US-amerikanischen Erfolgsserie.

Premiere hatte bereits die zweite und dritte Staffel der Erfolgsserie in deutscher Erstausstrahlung gezeigt. Eine Entscheidung über den Rechteerwerb sei laut Angaben des Abosenders indes noch nicht gefallen.

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Premiere-News

Murdoch: Premiumkanal im Pay-TV

Der von Rupert Murdoch geplante neue deutsche TV-Sender "Fox Channel" (SatelliFax berichtete gestern) soll via Kabel, Satellit und Mobile ausgestrahlt werden. Laut MABB-Angaben handelt es sich dabei um einen Pay-TV-Kanal, der aller Wahrscheinlichkeit nach über die Premiere-Plattform ausgestrahlt werden soll. Das berichtet das Medienmagazin "DWDL". FOX Channel soll ein Unterhaltungsprogramm, hauptsächlich bestehend aus Spielfilmen, Serien und Sitcoms, wie die MABB auf Anfrage des Medienmagazins mitteilt. Als geplanter Sendestart werde bereits der Mai 2008 angegeben

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Premiere-News

Pay-TV Sender Passion poliert seine Primetime

Der aus RTL Television und der UFA Film & TV Produktion entstandene Kanal wartet mit neuem Serienangebot auf und zeigt exklusive Bollywood-Blockbuster.

Ab dem 14. April wird sich bei dem digitalen Kanal Passion so einiges ändern: Zunächst sendet man wochentags täglich Wiederholungen von bekannten Serien(klassikern) und am Wochenende versucht man sich an Bollywood-Produktionen und exklusiven Reportagen. Freuen darf sich der Zuschauer auf die Wiederholung aller «Hinter Gittern – Der Frauenknast»-Folgen (403 an der Zahl). Dienstags zeigt man die Familienserie «Westerdeich» und am Folgetag die Kultserie «OP ruft Dr. Bruckner». Donnerstags ist Howard Caropendale in «Matchball» zu sehen, woraufhin die reguläre Woche mit Dieter Pfaff in «Bruder Esel» abgeschlosen wird.

Am 19. April steht Passion ganz im Zeichen des Bollywood-Fiebers. Erst wird um 19:20 Uhr die Doku «The Inner World of Sharukh Khan - Der Superstar ganz privat» gesendet, woraufhin der sehr bekannte Film «In guten wie in schweren Zeiten» folgt. Auch eine Woche später dreht sich alles um die indischen Kultfilme, unter anderem mit dem Spielfilm «Lebe und denke nicht an morgen».

„Bei Passion gibt es nun an jedem Tag ein besonderes Serien-Highlight.“, so Klaus Holtmann, Leiter Digitale Spartenkanäle bei RTL, „Wir zeigen beliebte und hochwertige Drama-Serien für echte Fans! Echtes Fanfernsehen bietet Passion auch an den Wochenenden mit den erfolgreichsten Bollywood-Filmen und hochwertigen Dokumentationen rund um den indischen Superstar Sharukh Khan in deutscher Erstausstrahlung. Passion soll zum Heim für die besten Bollywoodfilme werden.“ Der Bezahlsender ist unter anderem über Premiere und das digitale Kabelnetz von Unitymedia zu empfangen.

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Premiere-News

   

Zu wenige Spiele, zu teuer: Die ARD denkt an ein Ende der "Sportschau" im Jahr 2009. Fällt sie weg, könnte der Sender ein Auge auf die Champions League werfen, deren Rechte 2008 neu verteilt werden.

Fußballfans, schaut die „Sportschau“ so lange, wie es die ARD-Sendung noch gibt! Die Garantie auf diese Samstagabendunterhaltung läuft Ende der Saison 2008/2009 ab. Für die daran anschließenden Spielzeiten wird es eng, sehr eng. Vor der Fortsetzung oder dem Ende der wichtigsten Bundesliga-Zusammenfassung im Free-TV steht die Ausschreibung der Fernsehrechte. Sirius, die Tochterfirma des Kirch-Unternehmens KF 15, wird die Medienlizenzen im Auftrag der Deutschen Fußball Liga (DFL) in diesem Frühjahr vermarkten. 500 Millionen Euro Erlöse allein für die Inlandsrechte sollen in die Kasse kommen.

An den bisherigen Saisoneinnahmen von 420 Millionen Euro für die DFL ist die ARD via „Sportschau“ mit 90 Millionen Euro engagiert. Allen Intendanten inklusive Sportkoordinator Günter Struve ist klar, dass die jetzige Konstellation – sechs Spiele für den genannten Preis – nicht wieder zu realisieren sein wird. Die Spitzen der ARD diskutieren und erwarten derzeit, womit auch die übrigen Marktteilnehmer vom Pay-TV-Sender Premiere bis zum öffentlich-rechtlichen ZDF rechnen – eine weitere Aufsplitterung des Spieltages. Heute geht die Verteilung so: Freitag ein Spiel, Samstag sechs Partien, Sonntag zwei Begegnungen.

Diese Verteilung auf drei Tage und drei Anstoßzeiten wird mit der nächsten Vergaberunde der Vergangenheit angehören. Die ARD kalkuliert mit folgender Dehnung: Freitag zwei Spiele, Samstag vier Partien, Sonntag drei Begegnungen; und dabei ist es keineswegs ausgemachte Sache, dass ein derartiges Bundesliga-Wochenende nur drei Anstoßzeiten bedeuten muss. Vier Spiele für die „Sportschau“-Highlights statt bislang sechs Partien? Schon da wiegen die ARD-Granden die Häupter. Noch heftiger wird die Kopfbewegung, sollte der Vermarkter Sirius tatsächlich am Samstag ein Livespiel parallel zur „Sportschau“ anbieten (was beispielsweise ZDF-Intendant Markus Schächter nicht ausschließt).

Ein Livespiel, womöglich noch die attraktivste Paarung des Spieltages, wäre ein weiterer Sargnagel für die „Sportschau“. Über die Preisgestaltung ist dabei noch gar nicht geredet worden. Bisher 90 Millionen – künftig 130 Millionen Euro pro Saison? Diese Zahl wird dieser Tage immer wieder kolportiert als „Schmerzgrenze“ des Ersten. In der ARD-Spitze wird diese Summe heftig dementiert. Zwar ist allen klar, dass es zur Inflation beim Preis kommen wird, trotzdem scheint die Neigung gering, für weniger Ware (sprich weniger Spiele) mehr Euros hinzublättern. Die Mitarbeiter der Sportrechteagentur SportA von ARD und ZDF wie auch die Senderchefs der einzelnen Anstalten sind dieser Tage eifrig bemüht, diese Haltung an den Vermarkter und die DFL zu vermitteln. Beiden wird zudem diese „Totlinie“ nicht verschwiegen: Die „Sportschau“ wird nur gesendet bis 20 Uhr, danach ist das Interesse am Fußball erst einmal erloschen.

Gekämpft um die „Sportschau“ wird allerdings bis zum Schluss, wenn auch mit unterschiedlichem Einsatz. Der WDR, die größte und finanzstärkste ARD-Anstalt, macht das Tempo, in seinem Sendegebiet spielen aktuell fünf der 18 Bundesliga-Klubs. Das macht Druck, den der WDR in die ARD und ihre angeschlossenen Funkhäuser weitergibt. Die föderal organisierte ARD bringt die notwendigen Summen für den Einkauf von Senderechten immer im Umlageverfahren auf. Die größte Anstalt zahlt am meisten, die kleinsten Sender wie Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk tragen am wenigsten bei; umgekehrt schlägt bei den „Kleinen“ jede Erhöhung stärker ins Kontor . Noch gibt es in der Runde der Senderchefs darüber keine Verständigung, bis zu welcher Höhe mitgeboten und dann individuell mitbezahlt werden soll. Ein schwieriger Akt, zumal der ARD-interne Finanzausgleich – Reich gibt Arm – gerade neu verhandelt wird.

Wenigstens eine Haltung gilt als sicher: Die ARD als Marktführer im deutschen Fernsehen wird nie und nimmer auf Spitzenfußball verzichten. 2008 werden die Rechte für die Länderspiele, im DFB-Pokal, bei der Champions League der europäischen Klubmannschaften und im Uefa-Wettbewerb auf den Markt kommen. Pokal und Nationalmannschaft, auf diese Highlights wird das Erste nicht verzichten. Fällt die „Sportschau“ weg, dann muss die Champions League her.

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Pay-Tv-News

[fr] London - Der Verschlüsselungsanbieter NDS muss sich schwerer Vorwürfe erwehren: Der US-Pay-TV-Anbieter Echostar und sein Codierer Nagrastar werfen der Murdoch-Tochter vor, einen Piraterie-Ring aufgebaut und unterstützt zu haben.

Laut Anklageschreiben, welches DIGITAL FERNSEHEN vorliegt, soll NDS mithilfe von Hackern an die wichtigen ROM- und EEPROM-Codes der Nagrastar-Smartcards gelangt sein, die das Dish-Network von Echostar schützen. Dafür habe man den Hackern eigens ein Hochtechnologielabor in Hajfa (Israel) aufgebaut, wie es weltweit nur sechs Stück geben soll.

Nachdem NDS-Hacker, so das Klageschreiben weiter, den Echostar-Smartcards mithilfe von Säurebädern, Elektronenmikroskop, Laser- und Ionestrahlbehandlung die Geheimnisse entlockt hatten, habe man gezielt den Kontakt zu kanadischen Piraten aufgenommen. Auf offene Ohren sei man schließlich bei Al M. gestoßen, der seit 1998 gezielt Piraten als Verkäufer rekrutiert hat.

Bezeugt wird die Zusammenarbeit zwischen M. und NDS von einem zweiten kanadischen Piraten. In einer eidesstattlichen Erklärung, die DF ebenfalls vorliegt, bestätigt Reg S., dass M. ihm mehrfach angeboten habe, als Komplize beim Verkauf der gehackten Echostar-Smartcards mitzumachen. Während eines Telefonats vom April 1999 versuchte M. seinen langjährigen Bekannten S. erneut zum Komplizen zu machen. Dabei soll M. erklärt haben, dass NDS hinter dem Smartcard-Hack stehe und auch den Smartcardhandel schützen und kontrollieren will. In diesem Zusammenhang bestätigte M. den Hacker Chris T. als Verbindungsmann zu NDS.

Auf Nachfrage von DF wollte der NDS-Sprecher nicht detailliert auf diese Vorwürfe eingehen. In einem allgemeinen Statement erklärte NDS, dass die Anschuldigungen “keinen Wahrheitsgehalt” hätten. Die Kläger können derweil ihre Vorwürfe untermauern. Einen Monat nach dem Telefonat zwischen M. und S., im Mai 1999, durchsuchten kanadische Behörden das Haus von S. . Dabei fand sich an seiner Kühlschranktür eine Gesprächsnotiz mit den Details aus besagtem Telefongespräch. Ein DirecTV-Mitarbeiter, der bei der Durchsuchung dabei war, hielt den Zettel auf Videoband fest.

Anfang 1999 tauchten die ersten illegal freigeschalteten Echostar-Smartcards auf. M. war es laut Klage zwischenzeitlich gelungen, weitere Piraten für den Verkauf zu gewinnen. Für 300 bis 400 US-Dollar wurden die gepatchten Echostar-Karten auf dem Schwarzmarkt angeboten. Technik und Know-How kamen laut Klage von dem angeblich bei NDS angestellten US-Hacker Chris T. .

Folgt man den Ausführungen der Echostar-Anwälte weiter, funktionierte die Umprogrammierung der Smartcards mittels eines eigens von T. entwickelten Schreibgeräts. Um die Zahl der illegalen Karten zu kontrollieren, soll der “Stinger” getaufte Smartcard-Writer immer nur eine begrenzte Zahl von Schreibvorgängen ermöglicht haben. War das Konto aufgebraucht, wurde der “Stinger” nutzlos und M. musste T. für eine erneute Freischaltung bezahlen. Dafür habe M. Beträge in Höhe von 20 000 US-Dollar in technische Geräte wie CD- oder DVD-Player versteckt und an T. versandt.

Am 14. Dezember 2000 entdeckte ein Drogenhund des US-Zolls eine dieser mit Geld vollgestopften Ladungen, worauf T. ins Blickfeld der Ermittler geriet. Zu dieser Zeit sollen laut Echostar auch die Probleme des Piraterierings offensichtlich geworden sein. Als Nagrastar mit zunehmender Regelmäßigkeit Codewechsel durchführte, kamen die Piraten mit ihrer Arbeit kaum noch hinterher. So mussten jedesmal alle bisher versandten Karten neu programmiert werden.

Den Echostar-Anwälten zufolge muss diese Methode NDS irgendwann zu ineffektiv geworden sein, woraufhin die Verantwortlichen der Murdoch-Tochter sich wohl dazu entschlossen haben, den letzten und endgültigen Schritt zu wagen. Am 21. und 24. Dezember 2000 erschien die Anleitung, wie man an die ROM- und EEPROM-Codes der Nagravision-Smartcards kommt, auf der Hacker-Seite piratesden.com. Damit wurde die ganze Smartcard-Generation von Nagrastar mit über 7,2 Millionen Stück auf einen Schlag wertlos und musste umgetauscht werden. Auch hierzu wollte sich NDS gegenüber DF nicht äußern und verwies auf das zuvor abgegebene allgemeine Dementi.

Laut Echostar war es T., der im Auftrag des NDS-Sicherheitschefs die Anleitung im Forum der Seite veröffentlicht hat. Dabei beruft sich die Klage auf die Aussage eines Canal-Plus-Sicherheitsexperten, der im Rahmen seiner eigenen Ermittlungen gegen NDS zeitweise mit T. in Kontakt gestanden hat. Außerdem belastet S. in seiner eidesstattlichen Erklärung NDS und T. auch in diesem Fall: So wollen seine Nachforschungen als Moderator mehrerer Hacker-Foren ergeben haben, dass T. hinter der Veröffentlichung steht. Auch auf die Anschuldigungen von S. wollte der NDS-Sprecher in einer DF-Nachfrage nicht dezidiert eingehen und verwies auf das allgemeine Statement.

Kurz nach dem Post auf piratesdem.com, am 9. Januar 2001 um genau zu sein, stattete der US-Zoll T. einen ersten informellen Besuch ab. Im Gespräch mit T. entdecken die Beamten allerhand High-Tech-Equipment wie Smartcards und Schreibgeräte. Als sie weitere Nachforschungen anstellten, schaltete sich laut Echostar-Klageschrift ein hochrangiger NDS-Mitarbeiter ein. Gegenüber den Beamten gab er zu Protokoll, dass T. für NDS im Kampf gegen Hacker arbeite. Die bei T. gefundenen technischen Gerätschaften bezeichnete er als Eigentum von NDS. Außerdem dürfe T. nur im Beisein von NDS-Anwälten befragt oder durchsucht werden. Echostar führt diese Aussagen als Beweis dafür ins Feld, dass T. tatsächlich von NDS finanziert wurde.

Spätestens im Rahmen des Prozesses, der am 8. April in Los Angeles beginnt, wird NDS wohl sein Schweigen brechen müssen. Ansonsten drohen dem Verschlüsselungsanbieter Schadensersatzforderungen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar, wie DF herausfand.

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Pay-TV-News

 

Der Münchener Pay-TV-Anbieter Premiere hat gegenüber der SAT+KABEL die Ankündigung einer neuen Verschlüsselungstechnologie relativiert.

Es gehe nicht um eine Abkehr von dem als kompromittiert geltenden Verschlüsselungssystem Nagravision, sondern lediglich um die Einführung eines neuen Sicherheitssystems, sagte Unternehmenssprecher Michael Jachan auf Anfrage. Für den Kunden bedeute das, dass zertifizierte Receiver auch nach dem Wechsel problemlos zum Empfang der Ausstrahlungen eingesetzt werden könnten. Es würden lediglich die Smartcards aller Abonnenten ausgetauscht. Dieser Tausch soll im zweiten Quartal 2008 erfolgen.

Jachan räumte ein, bei einigen tausend Receivern, unter anderem älteren, nicht mehr unterstützten Modellen des insolventen Herstellers Galaxis, komme es unter Umständen zu Unverträglichkeiten. Hier würden den Kunden aber Umstiegsmöglichkeiten gegeben.

Der Sender hatte am Mittwochmorgen als Grund für die Umstellung ein Gutachten des TÜV Rheinland genannt. Die Erkenntnis, dass es kriminellen Hackern gelungen sei, mit modifizierten Digital-Receivern Pay-TV-Programme illegal zu empfangen, wäre dabei für Premiere selbstverständlich nicht neu, so Jachan. Neu sei allerdings die vom TÜV attestierte finanzielle Auswirkung, die sich konkret auf den Wachstum des Unternehmens auswirke.

Trotz der Piraterie-Problematik habe Premiere das Geschäftsjahr 2007 bilanziell im Rahmen der Erwartungen abgeschlossen, hieß es weiter. Die Umsatzerlöse liegen auf Basis vorläufiger, am Mittwoch vorgelegter Zahlen bei 984,5 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern und Abschreibunen (EBITDA) bei 83,4 Millionen Euro. Die Plattform verzeichnete zum Jahresende 4,279 Millionen Kunden. 3,651 Millionen werden direkt betreut, 628.000 kommen über Belieferungsverträge mit Arena und Unitymedia. Die vollständigen Geschäftszahlen für 2007 will Premiere am kommenden Donnerstag (14. Februar) vorlegen.

Premiere hatte die Nagravision-Variante Nagra-Aladin des Zugangsspezialisten Kudelski seit November 2003 als Nachfolger für das ebenfalls gehackte Betacrypt-System der früheren Premiere-Tochter Beta Research eingeführt und sprach seinerzeit von einem “unknackbaren” System.

In den vergangenen Monaten hatten sich Sender und Hacker ein wahres Katz-und-Maus-Spiel geliefert. Dabei war es trotz teilweise täglicher Schlüsselwechsel und Sicherheits-Updates immer wieder gelungen, Premiere-Programme illegal über Software-*********lierte CAMs und über gepachtete CA-Module wie “*******”, “*****” und “Daytona” sowie “Anaconda” zu empfangen. Zum Teil wurden Aktualisierungen über die Netzwerk-Schnittstelle von Receivern wie Dreambox oder Reelbox sogar per vollautomatischem Update von den Hackern bereitgestellt.

Der Empfang von Pay-TV-Sendern ohne Abonnement ist in der Europäischen Union strafbar und schädigt gleichzeitig ehrliche Kunden. Der Besitz, Vertrieb und Einsatz der beschriebenen Karten und Module ist in Deutschland verboten und wird von den Behörden strafrechtlich verfolgt.

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Pay-TV-News

Der französische Pay-TV-Sender Canal+ geht auf die Wünsche der Zuschauer ein. Laut einer Meldung der Süddeutschen Zeitung (SZ) sendet man eine Art "Sportschau" im Free-TV.

Dies dürfte sicher auch für den deutschen Markt interessant sein. Nachdem sich der Sender neben den Pay-TV-Rechten auch noch die Free-TV-Rechte gesichert hatte, kam es seitens der Politik und der Fußballfreunde zu heftigen Protesten. Politiker drohten dem Sender mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Free-TV-Zusammenfassung der Spiele. Um u.a. diesen Sanktionen zu entgehen wird Canal+ ab sofort eine Art "Sportschau" senden. Wann diese ausgestrahlt wird sei aber noch unklar. Auch die Länge der Sendung steht noch nicht fest.

Die Situation in Frankreich dürfte für Deutschland nicht uninteressant sein. In Kürze stehen neue Verhandlungen für die Bundesligarechte an. Premiere fordert mehr Exklusivität, will Zusammenfassungen im Free-TV erst nach 22 Uhr. Dadurch ist die "Sportschau" in der ARD in ihrer Existenz bedroht. Die DFL hat mehrere Modelle der Spielplangestaltung in der Schublade, diese werden den interessierten Rechteverwertern demnächst vorgelegt.

 

 

 

 

 

 

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